Ob man in den Urlaub fliegt oder auf Geschäftsreise ist, ohne fahrbaren Untersatz kommt man nicht weit. Aus diesem Grund wurden Firmen und Gesellschaften gegründet, die Personenkraftwagen zu einem gewissen Tagessatz verleihen. Heutzutage ist die Auswahlpalette so gewaltig, dass man vom Zweirad bis zum LKW alle nur erdenklichen Fahrzeuge gegen entgelt leihen kann. Die höhe der Kosten ist dabei abhängig von der Klassifizierung des Gefährtes und dem gewählten Zeitraum.
Hierzulande ist es üblich, dass die Tankfüllung sowohl bei Abholung als auch bei Abgabe des Fahrzeuges gefüllt ist. Außer der Nutzungspauschale fallen demzufolge keine weiteren Kosten an. Die Versicherungs-, Steuer- und Wartungskosten werden bei Leihwagen für gewöhnlich von der jeweiligen Gesellschaft übernommen. Anders ist das bei sogenannten Leasingfahrzeugen, bei denen die vertraglichen Rahmenbedingungen relativ variabel sind, wodurch die Nutzung eines solchen Services um einiges komplizierter wird. Für gewöhnlich werden Leihwagen ohne Fahrer-Dienste zur Verfügung gestellt, jedoch können diese auch in Anspruch genommen werden, fallen allerdings dann eher in die Sparte der Funkmietwagen.
Mietwagen für Selbstfahrer werden in der Umgangssprache für gewöhnlich "Leihwagen" genannt, wobei dieser Begriff semantisch nicht korrekt ist, da das Verleihen von Gegenständen für gewöhnlich ein kostenloser Vorgang ist. Andere Fälle, bei denen Leihwagen von Bedarf wären, wären zum Beispiel Unfallüberbrückungen, Bauarbeiten, Umzüge oder andere. Wenn ein Fahrzeug für einen bestimmten Zeitraum privat an eine andere Person weitergegeben wird, spricht man für gewöhnlich nicht von Leihwagen, da bei dem Verleih keine Kosten entstehen. Einige Autovermietungen wie LEX haben neben der Autovermietung auch eine KFZ-Werkstatt,